UNSER KANDIDAT FÜR WILDAU

Mit 47 Jahren ist, Mario Berríos Miranda, nun zum fünften Mal als Kandidat für die DKP im Land Brandenburg nominiert.

Von Beruf ist er Landschaftsarchitekt.

Mit seinen Kindern lebt er in Wildau.

2009 wurde er zum Landesvorsitzenden der DKP Brandenburg und 2010 zum Mitglied des Parteivorstandes der DKP gewählt. Mario kandidiert in Wildau zu den Kommunalwahlen auf Listenplatz 16.

Als Sohn und Enkel von chilenischen Kommunisten steht Mario in guter Tradition von Menschen, die sich gegen Ungerechtigkeit auflehnen und Widerstand organisieren. Antikommunismus, Unterdrückung, Verfolgung und Flucht vor den Faschisten haben sein Leben und seine politische Einstellung geprägt. Daher stellt er sich nicht nur leidenschaftlich Faschisten in den Weg, sondern ist auch in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN BdA) organisiert. Und das im vollen Bewusstsein, dass die Tradition des Kampfes gegen „die offene, terroristische Diktatur der reaktionärsten, chauvinistischsten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals“ (G. Dimitroff) aufrechterhalten werden muss. Dies beinhaltet für ihn die Notwendigkeit, im Hier und Jetzt die Ursachen zu bekämpfen, aber auch jede Form des Faschismus anzuprangern und ihr Widerstand entgegenzusetzen. “Wenn Merkel, Steinmeier und Schulz ukrainischen Faschisten die Hände schütteln, ihre Finanzierung und mediale Unterstützung vorantreiben, bedeutet dies für mich, dass diese Politiker gesellschaftliche Akzeptanz für den Faschismus herzustellen beabsichtigen. Dem muss entschieden Widerstand entgegengesetzt werden.” Staatsverordnetes Wegschauen und Geschichtsklitterung wie das Gleichsetzen von Antifaschisten mit Faschisten durch diesen Staat und seine Institutionen sind in diesem Land seit der Wiederbewaffnung der BRD und dem Verbot der KPD traurige Tradition. Daher sind Kommunisten auch heute noch gezwungen, gegen Verfolgung und Bespitzelung durch den bürgerlichen Staat zu kämpfen.